Bunte Mali-Exkursion mit Niger-Flussfahrt

Kurzbeschreibung: Auf dieser fünfzehntägigen Reise besichtigen Sie berühmte Bauwerke des Weltkulturerbens auf afrikanischem Boden, wandern in der bizarren Felslandschaft von Bandiagara, wo die animistischen Dogon zurückgezogen leben wie vor hunderten von Jahren. Wir besuchen die legendäre Oasenstadt Timbuktu, unternehmen einen Kamelritt in die Wüste und werden die Nacht über zu Gast sein in einem Tuareglager.


 

 

Reisebeschreibung

Termine / Preise / Anmeldung

Enthaltene Leistungen

Anforderungen an die Teilnehmer

Tu Gutes und sprich darüber

 

 

 
In Timbuktu beginnt unsere dreitägige Flussfahrt auf dem Niger, an dessen Ufern wir die Nacht verbringen. Der Niger ist die Lebensader Malis und versorgt das ganze Land mit Fisch. Am Debosee warten Flusspferde und eine bunte Vogelwelt auf Sie. Wir genießen eine weitere Nacht an den Ufern des Nigers. In Mopti angekommen, endet die Flussfahrt. Wir besichtigen einige Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie z.B. den Hafen oder die Produktion von Pirogen. Am frühen Morgen geht es dann über San zurück nach Ségou, wo wir zwei Tage verbringen werden. Wir besuchen eine traditionelle Hirsebier-Brauerei, das Töpferdorf Kalabougou und wandeln auf den Spuren der Bambara-Könige.


 

 

Reisebeschreibung

1. Tag (Fr) - Anreise aus Europa: Flug von Deutschland nach Paris, 16:40 Weiterflug mit Air France, 21:20 Ankunft am Flughafen von Bamako und Transfer zum Hotel bzw. zum Gästehaus Konaré Sow. Kurze Begrüßung.

2. Tag (Sa) - Ein Tag in Bamako: Schlendern durch die bunten Straßen von Bamako voller Leben, in denen trotz geschäftigem Treiben und Chaos eine entspannte Stimmung herrscht; Besuch des Kunsthandwerkermarktes, des Nationalmuseums und des Museums der Frauen oder des Palais de la Culture, wo das Nationalballett täglich probt. Nach einer Ruhepause im Hotel, bzw. Gästehaus gestalten wir den Abend ganz spontan oder tauchen in das Nachtleben Bamakos ein.
 

 

3. Tag (So) - Fahrt von Bamako nach Djenné: Nach etwa 235 km und 3 Stunden Fahrzeit erreichen wir Ségou, wo ein kurzer Aufenthalt geplant ist. Ségou war ab Mitte des 17. bis Mitte des 19. Jahrhunderts Residenzstadt der animistischen Bambara-Könige von Ségou und Kaarta. Dieses kriegerische Königreich konnte sich nie stabilisieren und lebte hauptsächlich vom Sklavenhandel. Im März 1861 fiel Ségou unter dem Angriff des aus dem heutigen Senegal stammenden Toucouleur El Hadj Omar Tall, der damit der Herrschaft der Bambara-Könige ein Ende setzte. Heute ist Ségou ein wichtiger Handelsplatz. Am Abend sind wir in Djenné, wo wir die Nacht verbringen.

Markttag vor der Großen Moschee von Djenné
 

 
4. Tag (Mo) - Ein Tag in Djenné: Besuch des Montag-Marktes als wichtigster Markttag vor der Großen Moschee von Djenné. An diesem Tag treffen sich dort alle Volksgruppen des Niger-Binnendeltas. Sie ist der Stadtmittelpunkt und eines der größten Lehmbauwerke der Welt. Die Große Moschee von Djenné gilt als ein Höhepunkt der sudanesisch-sahelischen Architektur und wurde 1988 von der UNESCO gemeinsam mit der Altstadt zum Weltkulturerbe erklärt. Seitdem die religiösen Gefühle der Moslems durch die Modeaufnahmen eines amerikanischen Magazins mit zu freizügigen schwarzen Models auf dem Dach und im Gebetsraum der Moschee verletzt wurden, dürfen Nichtmuslime die Moschee nicht mehr betreten. Am frühen Nachmittag geht es dann weiter nach Bandiagara ins Land der Dogon.
 

 

5. und 6. Tag (Di, Mi) - Wanderungen durch das Land der Dogon: Die Dogon leben seit dem 15. Jahrhundert im Gebiet der Falaise de Bandiagara, einem etwa 140 km langen, 250 bis 300 Meter hohen Sandsteinrücken. Ihre Dörfer errichteten die Dogon direkt an der zur Ebene hin schroff abfallenden Felswand. Diese sind ausschließlich über sehr schmale Fußpfade erreichbar. Mit der Besiedlung der Falaise vertrieben die Dogon das Pygmäenvolk der Telem. Daraufhin zogen sich die Telem noch höher in die Felswand zurück und lebten in engen Höhlen, in die man nur über Seile gelangen konnte. Das Volk der Telem gibt es nicht mehr, doch dienen bis heute deren Behausungen den Dogon als Kult- und Begräbnisstätten. Die Falaise de Bandiagara wurde 1989 zum Weltkulturerbe erklärt.
 

Eine der vielen Sehenwürdigkeiten im Land der Dogon
 

7. Tag (Do) - Hombori: Wir verlassen das Land der Dogon in Richtung Hombori via Douentza. Unterwegs besuchen wir das erste Dogon-Museum sowie die Hand der Fatima, dem wohl markantesten Inselberg der Homboriberge. Die Frauen der hier lebenden Fulbe sind an ihren blauen Gewändern, kunstvollen Zopffrisuren und Schmuck aus Silbermünzen zu erkennen.

8. Tag (Fr) - Timbuktu: Fahrt von Hombori nach Timbuktu, kleine Stadtbesichtigung. Diese legendäre und geheimnisumwobene Oasenstadt wurde im 12. Jahrhundert von den Tuareg gegründet. Im 16. Jahrhundert galt Timbuktu als das intellektuelle und religiöse Zentrum des gesamten Sudan. Der historische Kern Timbuktus zählt wegen seiner charakteristischen Lehmbauten und zahlreicher Moscheen aus dem 13. bis 15. Jahrhundert zum Weltkulturerbe der UNESCO.
 

 
Herzlich willkommen bei den Tuareg!

9. Tag (Sa) - Ausflug in die Wüste: Kamelritt in die Wüste in Begleitung von Tuareg-Führern und Übernachtung in einem Zeltlager der Tuareg.

10. Tag (So) - Niger-Flussfahrt: Per Geländewagen zurück nach Timbuktu und Beginn der Flussfahrt auf dem Niger in Richtung Mopti. Unsere Pinasse, ein schmales, etwas 20 Meter langes, mit einem Motor versehenes Boot, ist für die Reise mit allem Notwendigen ausgerüstetes. Dem Niger stromaufwärts folgend beobachten Sie das Leben links und rechts der Flussufer: kleine malerische Dörfer, begeistert winkende Kinder, am Fluss waschende Frauen, Tierherden, die zur Tränke ans Ufer geführt werden. Auf dem Fluss kommen uns Lastboote entgegen und gelegentlich ziehen wir im respektablen Abstand an Flusspferden vorbei. Besonders schön sind die Landgänge in die Dörfer und die überaus stimmungsvollen Sonnenuntergänge am Niger.

 

11. Tag (Mo) - Debosee: Wir überqueren den Lac Débo mit seiner bunten Vogelwelt und seinen mächtigen Flusspferden, deren Populationen allerdings stark zurückgegangen sind. Der See war noch im Quartär ein Binnenmeer und bildet heute mit seinen zahlreichen Verästelungen das Herzstück des Niger-Binnendeltas. Nachts zelten wir am Flussufer.

Auf dem Niger, Malis Lebensader
 

12. Tag (Di) - Mopti: Am frühen Nachmittag erreichen wir Mopti, wo unsere Flussfahrt endet. Hier, am Zusammenfluss von Bani und Niger, wurde die Stadt vermutlich im 15. Jahrhundert von den Bozo gegründet. Die heutige Handelsmetropole des Niger-Binnendeltas trug den Namen Sangha, was Ort der Versammlung bedeutet. Mopti ist vollkommen von Wasser umgeben und nur über Dämme zu erreichen, die durch Reisfelder führen. Wir haben noch ausreichend Zeit, den Hafen zu besichtigen, den Herstellern von Pirogen bei Ihrer Arbeit zuzusehen und den Kunstmarkt zu besuchen. Unser Quartier beziehen wir im Hotel "Doux Rêves".

13. Tag (Mi) - Ségou: Fahrt nach Ségou über San; rund 400 km auf guter Teerstraße durch Savannenlandschaft. Nach der Besichtigung typischer Kolonialbauten und der Weberkunst malischer Frauen, machen wir einen Hafenrundgang und besuchen eine Hirsebier-Brauerei.
 

 

14. Tag (Do) - Ségou / Bamako: Wir wandeln auf den Spuren der Bambera-Könige und machen einen Pirogen-Ausflug in das Töpferdorf Kalabougou. Am späten Nachmittag geht es zurück nach Bamako, wo wir etwa gegen 21 Uhr im Hotel ankommen.

15. Tag (Fr) - Rückflug: Der Tag steht zur freien Verfügung. In der Nacht Transfer zum Flughafen, 23:50 Rückflug nach Europa, Samstag 6:20 Ankunft in Paris, Anschlussflug nach Deutschland. 

Gebrauchstöpferei aus Kalabougou

 

 
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Termine / Preise / Anmeldung

Bevorzugte Reisezeiten: JAN, FEB, MAR, APR / AUG, SEP, OCT, NOV, DEC
 

 

Termine 2008 für den Anreisetag (Freitag):

 
Sie fliegen mit   

Auf Anfrage

 

 

 
Rückreise jeweils Freitag 14 Tage später, Ankunft in Deutschland an einem Samstag

Teilnehmerzahl: 4 bis max. 8 Personen
Auf Anfrage auch als individualisierte Reise mit bis zu 2 Begleitpersonen möglich.
 

 

Preis ohne Flug*

ab 1.528,00 EUR/Person

 

 
Zuschlag für Hochsaison (Dezember, Januar): EUR 130,00
Zuschlag für Einzelzimmer / Einzelzelt: EUR 180,00

* Die hinzukommenden Flugkosten hängen von den verfügbaren Tarifen und freien Plätzen der Linienfluggesellschaften am gewünschten Reisetag ab (Air France, 2 x 23 kg Gepäck pro Person).

Ab Wien und Genf auf Anfrage

Unsere Leistungen als Reiseveranstalter (bzw. als Reisevermittler bezüglich der Vermittlung von Flugverbindungen) unterliegen dem Deutschen bzw. Europäischen Reiserecht. Ihre Zahlungen sind gegen Insolvenz gesichert.

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Enthaltene Leistungen
 

  • Transport (klimatisierte Geländewagen, Pinasse) gemäß Tagesprogramm inkl. aller Transfers  
  • Unterbringung in landesüblichen Hotels (Doppelzimmer) / Camps und Zelten gemäß Tagesprogramm.
  • Vollverpflegung (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) inkl. einer Flasche Mineralwasser zum Mittagstisch. Weitere Getränke sind nicht enthalten.  
  • Eintrittsgelder in Museen, Vorführungen etc. gemäß Tagesprogramm  
  • Ein Reisehandbuch  
  • Begleitmannschaft: Fahrer, Koch, Pinassenmannschaft, lokale Reiseleitung (englisch / deutsch)  
  • Insolvenzschutz

Insbesondere nicht enthalten sind:

  • Flug von Deutschland nach Bamako via Paris (Hin- und Rückflug)
  • Versicherungen (Reiserücktritt, Auslandskrankenversicherung etc.)
  • Schutzimpfungen - Siehe ReiseInfos: Gesundheitsschutz
  • Visa für Mali, kann über Sanaba Tours beantragt werden
  • Kosten für Übergepäck
  • Verpflegung außerhalb des Exkursionsprogramms
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben

Hinweis: West- und Zentralafrika sind ursprünglich und traditionell, die Infrastruktur liegt weit hinter europäischen Standards zurück. Wir bereisen touristisch kaum entwickelte Gebiete. Kurzfristige Anpassungen des Reiseverlaufs und der Unterkünfte bleiben daher vorbehalten.

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Anforderungen an die Teilnehmer

Sie sollten körperlich normal belastbar sein, einen festen und sicheren Tritt haben sowie leichte Wanderungen mit Höhenunterschieden problemlos bewältigen können. Wichtig ist eine gute Hitzeverträglichkeit. Sie sollten außerdem eine gehörige Portion Flexibilität, Teamgeist, Geduld und Anpassungsfähigkeit mitbringen, fremden Kulturen gegenüber aufgeschlossen sein sowie Bereitschaft zur Mithilfe zeigen. Das Alter spielt keine Rolle.

Ergänzende Hinweise: Für Mali benötigen Sie ein Visum sowie eine Schutzimpfung gegen Gelbfieber. Eine Malariaprophylaxe ist angeraten - ReiseInfos: Gesundheitsschutz. Bitte konsultieren Sie Ihren Hausarzt!

Siehe auch ReiseInfos: Verhaltenskodex zu Gast in anderen Ländern

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Tu Gutes und sprich darüber

Sanaba Tours steht für eine faire Beteiligung der lokalen Bevölkerung an den Tourismuseinkünften und fördert private Hilfsprojekte vor Ort. Wir freuen uns immer wieder, wenn Gäste zu Freunden werden und Projekte unterstützen, wie z.B. Schulen, Krankenstationen, berufliche Ausbildung, Kooperativen oder Kleinunternehmer.

 

 

 

 

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